Feierabend Liga Rennen 30
Sarthe-Sieg in der Feierabend-Liga
Beim Feierabend Liga Rennen 30 auf dem Circuit de la Sarthe ging es heiß her, doch am Ende stand ein Fahrer ganz oben: Rabzonlu fuhr im Lexus RCF LMGT3 durchs Ziel und sicherte sich Platz 1. Von Startplatz 1 aus legte er ein Konterfei der Konstanz hin, setzte die beste Runde des Tages mit 3:56.361 und brachte den Vorsprung auf die Verfolger im Laufe der 15 Runden stabil zusammen. Die Konkurrenz ordnete sich dahinter ein, doch der Abstand blieb bis zum Ziel konstant.
Auf dem Podium folgen Peet Dunn im Chevrolet Corvette Z06 LMGT3.R und Thomy Bau im McLaren 720S LMGT3 Evo. Dunn qualifizierte sich aus Startposition 9 heraus, zeigte eine starke Pace und kam insgesamt rund 22,7 Sekunden hinter dem Leader ins Ziel. Thomy Bau legte von Start 8 los und konnte schlussendlich knapp 25,8 Sekunden Rückstand auf Rabzonlu aufholen. Beide boten solide Leistungen und sammelten wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Das Mittelfeld litt teils unter frühen Strapazen, doch Zsombor Joo am Mercedes-AMG LMGT3 zeigte als Vierter erneut eine gute Pace, verpasste das Treppchen nur knapp. Seine Runde von 3:57.884 war respektabel, und der Abstand zum Führenden wuchs bis ins Ziel auf über 31 Sekunden. Dennis Gorges, ebenfalls Lexus RCF LMGT3, behauptete sich auf Platz fünf. Sascha Teubner kam mit dem Lamborghini Huracan LMGT3 Evo2 als Sechster ins Ziel, während Marc Skodzik vom BMW M4 LMGT3 dank eines starken Endspurts auf Platz sieben vorrückte – der größte Positionsgewinn des Tages (+8 Plätze von Start 15). Nick Wagner #8999 auf dem Porsche 911 GT3 R LMGT3 landete auf Platz acht, Felix Driesfott folgte ihm als Neunter, beide mit durchweg ordentlichen Rundenzeiten.
Das Feld hatte auch Führungsdruck durch Tracklimits zu verzeichnen. Rabzonlu musste zwei Tracklimit-Warnungen verzeichnen, während andere Fahrer bis zu 20 Warnungen sammelten. Am Ende gab es auch Fahrernotizen: Henry Netzelmann schied aus, wie auch Daniel Blosse, Peter Heinig, Stefan Kasper und Manuel Friedrich, sie mussten das Rennen vorzeitig beenden.
In der Gesamtwertung nach dem Rennen bleibt der Tabellenführer Stefan Kasper mit 588 Punkten klar an der Spitze, gefolgt von Zsombor Joo (376) und Manuel Friedrich (283). Rabzonlus Sieg hier stärkt die Verhältnisse in der Spitze der Meisterschaft zwar nicht direkt, doch das Podium beweist: Die Konkurrenz schläft bekanntlich nie.
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